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Verpflichtungserklärung

Drittstaatsangehörige, die nach Deutschland kommen möchten, müssen unter anderem nachweisen, dass sie in der Lage sind, den Lebensunterhalt einschließlich ausreichenden Krankenversicherungsschutzes für die Dauer des beabsichtigten Aufenthalts sicher zu stellen. Dieser Nachweis kann unter anderem auch durch Abgabe einer Verpflichtungserklärung erbracht werden.

In einer Verpflichtungserklärung verpflichtet sich jemand (in der Regel Verwandte oder Bekannte), für alle Kosten aufzukommen, die während des Aufenthalts in Deutschland anfallen (können).

Ein solcher Nachweis wird in der Regel von den deutschen Auslandsvertretungen (Botschaften, Konsulaten) verlangt, bevor ein Einreisevisum ausgestellt wird.

Verpflichtungserklärungen (Einladung) für Touristen
In den meisten Fällen, bei denen eine Verpflichtungserklärung erforderlich ist, handelt es sich um so genannte Einladungen von Ausländerinnen und Ausländern, die als Tourist nach Deutschland kommen möchten.

Eine Verpflichtungserklärung für die Ausstellung eines so genannten Touristenvisums (Aufenthalt für höchstens 3 Monate ohne Erwerbstätigkeit) erhalten Sie im Rathaus, Zimmer E.252. Eine vorherige Terminvereinbarung unter Tel.: 02131/905738 ist erforderlich.

Firmeneinladung
Wer als Unternehmerin oder Unternehmer jemanden einladen möchte (z.B. zu Geschäftsbesprechungen) benötigt in der Regel keine Verpflichtungserklärung. Es reicht aus, wenn auf einem Firmenkopfbogen eine formlose Kostenübernahme erklärt und darauf die Unterschrift beglaubigt wird.

Unterschriftsbeglaubigungen werden ausschließlich im Bürgeramt vorgenommen.

Verpflichtungserklärungen beim Integrationsamt
Durch das Integrationsamt werden Verpflichtungserklärungen in der Regel ausgestellt, wenn nachgewiesen werden muss, dass der Lebensunterhalt gesichert ist. Das ist dann der Fall, wenn jemand einreisen möchte, der länger als 3 Monate oder zur Aufnahme einer Erwerbstätigkeit nach Deutschland kommen möchte (zum Beispiel zum Studium oder zum Familiennachzug, sofern keine gesetzliche Unterhaltsverpflichtung besteht).

In diesen Fällen ist eine umfangreiche Bonitätsprüfung erforderlich, die nur nach vorheriger Terminvereinbarung bei Frau Arik unter Tel.: 02131/905738 durchgeführt wird.

Voraussetzungen

  • Die ausländische Person, die einreisen soll, möchte sich in Neuss aufhalten.
  • Der Verpflichtungsgeber / die Verpflichtungsgeberin muss seinen / ihren Wohnsitz in der Stadt Neuss haben.

Gebühren

  • 29,00 Euro pro Verpflichtungserklärung
  • Die Verwaltungsgebühr ist in bar zu entrichten

Befreiungen

  • Nein

Ermäßigungen

  • Nein 

Benötigte Unterlagen & Antragstellung

  • gültiger Pass oder anerkannter Passersatz, bei Deutschen genügt der Personalausweis
  • ausgefülltes Formular Meldedaten für die Abgabe einer Verpflichtungserklärung nach § 68 AufenthG (siehe Download)
  • unterschriebene Erklärung des Verpflichtungsgebers (siehe Download)
  • bei Arbeitnehmern die letzten beiden Gehaltsabrechnungen
  • bei Selbstständigen der letzte Steuerbescheid und eine Gewinnermittlung des Steuerberaters

Für die Abgabe der Verpflichtungserklärung beim Integrationsamt zusätzlich Aufstellungen über alle regelmäßigen Ausgaben (zum Beispiel Miete, Nebenkosten, Kredit- und Unterhaltsverpflichtung)

 

Wie können Sie die Dienstleistung in Anspruch nehmen?

  • Ihre persönliche Vorsprache ist erforderlich.
  • Die Verpflichtungserklärung kann nur nach vorheriger Terminvereinbarung ausgestellt werden.
  • Die Beantragung kann nicht telefonisch erfolgen.

Bearbeitungsdauer:

  • Der Termin für die Ausstellung einer Verpflichtungserklärung einschließlich Bonitätsprüfung dauert ungefähr 30 Minuten.

Weiterführende Informationen

Rechtsgrundlagen

Drittstaatsangehörige, die nach Deutschland kommen möchten, müssen unter anderem nachweisen, dass sie in der Lage sind, den Lebensunterhalt einschließlich ausreichenden Krankenversicherungsschutzes für die Dauer des beabsichtigten Aufenthalts sicher zu stellen. Dieser Nachweis kann unter anderem auch durch Abgabe einer Verpflichtungserklärung erbracht werden.

In einer Verpflichtungserklärung verpflichtet sich jemand (in der Regel Verwandte oder Bekannte), für alle Kosten aufzukommen, die während des Aufenthalts in Deutschland anfallen (können).

Ein solcher Nachweis wird in der Regel von den deutschen Auslandsvertretungen (Botschaften, Konsulaten) verlangt, bevor ein Einreisevisum ausgestellt wird.

Verpflichtungserklärungen (Einladung) für Touristen
In den meisten Fällen, bei denen eine Verpflichtungserklärung erforderlich ist, handelt es sich um so genannte Einladungen von Ausländerinnen und Ausländern, die als Tourist nach Deutschland kommen möchten.

Eine Verpflichtungserklärung für die Ausstellung eines so genannten Touristenvisums (Aufenthalt für höchstens 3 Monate ohne Erwerbstätigkeit) erhalten Sie im Rathaus, Zimmer E.252. Eine vorherige Terminvereinbarung unter Tel.: 02131/905738 ist erforderlich.

Firmeneinladung
Wer als Unternehmerin oder Unternehmer jemanden einladen möchte (z.B. zu Geschäftsbesprechungen) benötigt in der Regel keine Verpflichtungserklärung. Es reicht aus, wenn auf einem Firmenkopfbogen eine formlose Kostenübernahme erklärt und darauf die Unterschrift beglaubigt wird.

Unterschriftsbeglaubigungen werden ausschließlich im Bürgeramt vorgenommen.

Verpflichtungserklärungen beim Integrationsamt
Durch das Integrationsamt werden Verpflichtungserklärungen in der Regel ausgestellt, wenn nachgewiesen werden muss, dass der Lebensunterhalt gesichert ist. Das ist dann der Fall, wenn jemand einreisen möchte, der länger als 3 Monate oder zur Aufnahme einer Erwerbstätigkeit nach Deutschland kommen möchte (zum Beispiel zum Studium oder zum Familiennachzug, sofern keine gesetzliche Unterhaltsverpflichtung besteht).

In diesen Fällen ist eine umfangreiche Bonitätsprüfung erforderlich, die nur nach vorheriger Terminvereinbarung bei Frau Arik unter Tel.: 02131/905738 durchgeführt wird.

  • 29,00 Euro pro Verpflichtungserklärung
  • Die Verwaltungsgebühr ist in bar zu entrichten

Befreiungen

  • Nein

Ermäßigungen

  • Nein